sigtuna ist ein verschlafen wirkendes städtchen am ufer des see mälaren. so unscheinbar es heute wirken mag, so wichtig und geschichtsträchtig war es einst. sigtuna war die erste geplante stadt schwedens. ein wikingerkönig der später die christianisierung der wikinger begonnen hat, stellte dort wohlhabenden sippen grund und boden zur verfügung um ihre sympathie und unterstützung als könig zu gewinnen. die ältesten ausgrabungen der dichten siedlungsstruktur wurden auf 980 n.Chr. datiert, also die zeit des überganges vom wikingerzeitalter ins mittelalter in schweden.
die angestellte der touristinformation vor ort hat uns vieles über die geschichte sigtunas und die wikinger berichtet. einige von euch mögen es vielleicht gewusst haben, aber ich gebe zu dass ich es nicht gewusst habe..., dass die wikinger vorrangig ein bauernvolk waren und niemals helme mit hörnern getragen haben. der mythos mit den hörnern hat sich nach irgendeiner verfilmung verbreitet in der man den wikingern helme mit hörnern aufgesetzt hat. im sigtunamuseum kann man eine sehr kleine metallfigur sehen die das erscheinungsbild eines wikingers sehr gut wiedergibt: gepflegtes haar, säuberlich getrimmter bart und allgmein gepflegtes äußeres; der helm ist spitz zulaufend (beinahe wie merlins zauberhut ;)), schlicht jedoch kunstvoll verziert mit einem ausgeprägten stirn- und nasenschutz.
wir haben den tag trotz mäßig gutem wetter sehr genossen: stadtspaziergang, herumhängen am see, museumsbesuch und im ältesten gebäude der stadt kaffee schlürfen und kuchen essen :)
das ist die wikingerfigur die ich oben beschrieben habe. so haben sie wirklich ausgesehen ;)

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